Eine Erfolgsgeschichte und neue Chancen

Auch Pater Joachim Tran Dinh Ngoc SCJ freut sich sehr, dass so viele Mädchen und Jungen an seiner Schule lernen können. Möglich ist das dank Spenden aus Deutschland und der Missionsprokura.

Als Herz-Jesu-Priester 2010 mit ihrer Arbeit im kommunistischen Vietnam begannen, waren viel diplomatisches Geschick und Fingerspitzengefühl nötig. Beides hat sich gelohnt. Das beweisen die bis heute aus der Taufe gehobenen Sozial- und Schulprojekte für Kinder ebenso wie der erfolgreiche Auf- und Ausbau pastoraler Arbeit und die Ausbildung neuer Priester.

Heute besteht die Gemeinschaft bereits aus rund 45 Herz-Jesu-Priestern und Mitgliedern in der Ordensausbildung. Fast alle sind Vietnamesen wie ihr Oberer, Pater Francis-Vu Tran SCJ. Als Kind kam er als Boots­flüchtling in die USA. Dort wurde er Herz-Jesu- Priester und kehrte jetzt in seine Heimat zurück.

Lange litt die Minderheit der Christen unter Verfolgung und Zwängen durch das Regime. Der Staat wollte die totale Kontrolle des Bildungs- und Gesundheitswesens. Darum Gesundheitswesens. Darum wurden der Kirche ihre Krankenhäuser, Schulen und Universitäten weggenommen. Inzwischen ändern sich die Zeiten und erö­ffnen neue Chancen: Legte früher die kommunistische Regierung die Zahl der Priesterweihen fest und bestimmte die Anzahl der Kandidaten, haben jetzt die Bischöfe freie Hand. Und seit Kurzem darf die Kirche wieder Kindergärten und Vorschulen betreiben. Sie hilft damit Menschen dort, wo staatliche Hilfen ausbleiben oder versagten.


Aus Alphabetisierungskursen für Kinder aus armen Familien, die sonst keine Chance auf Bildung haben, ist eine katholische Grundschule für Hunderte Kinder geworden.

Die Herz-Jesu-Priester nutzen die sich bietenden Chancen. Mit Leidenschaft und Phantasie machen sie sich an die Arbeit, um den Bedürftigen zu helfen. Dabei unterstützt die  Missionsprokura sie nach Kräften. So leitet Pater Thai Tran Duc SCJim Bezirk Huong Tam heute eine Art katholische Grundschule – trotz des Erziehungsmonopols des Staates.

Die Pfarrgemeinde St. Peter hatte festgestellt, dass viele Kinder aus armen Familien überhaupt  nicht zur Schule gingen. Kurzerhand bot die Gemeinde kostenlose Alphabetisierungskurse an – die wohl  beste Antwort auf die erkannte Not. Die Kurse waren so gefragt, dass sich eine Schule daraus entwickelte. Weil es oflziell keine katholische Schule geben darf, prüfen Lehrer einer staatlichen Schule die Schüler am Ende des Schuljahres und stellen die Zeugnisse aus.

Die Leitung der Schule hat die Gemeinde in die Hände der Herz-Jesu-Priester gelegt. Und noch dieses Jahr soll mit dem Bau einer weiteren Schule begonnen werden. Das sind große Aufgaben für die junge Gemeinschaft in Vietnam.

Aufgaben, für die Spenden aus Deutschland gebraucht werden. Bitte spenden Sie und sorgen Sie dafür, dass die Erfolgsgeschichte weitergeht.

Die Herz-Jesu-Priester in Vietnam

Schulessen für die Kinder, die vielleicht sonst keine warme Mahlzeit am Tag bekommen würden.

Rund sechs Millionen Katholiken (etwa sieben Prozent der Bevölkerung) leben im kommunistischen Vietnam. Die Menschen schätzen die Arbeit der Herz-Jesu-Priester und lieben ihre Frömmigkeit. Gute Aussichten für eine weiterhin erfolgreiche Mission.

•             2010 beginnen Herz-Jesu-Priester mit dem Aufbau der Präsenz in Vietnam.

•             Zusammen mit Pfarrgemeinden vor Ort sorgen sie dafür, dass Notlagen erkannt und den Menschen geholfen wird – zum Beispiel mit sauberem Trinkwasser.

•             Alphabetisierungskurse und Unterricht für Kinder aus armen Familien, die sonst keine Chance auf Bildung hätten, sind ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit.

•             Herz-Jesu-Priester helfen beim Ausbau pastoraler Gemeindearbeit.

•             Sie fördern die Ausbildung vietnamesischer Priester – mit Seminaren, Räumlichkeiten und mit der„Fraternité Apostolique“ – einer Kommunität katholischer Studenten.

•             Wichtigstes Projekt ist derzeit der Bau einer weiteren Schule. Die Planungen sind abgeschlossen und bald soll der Grundstein gelegt werden.

Damit all dies gelingt, ist jedes Gebet und jede finanzielle Unterstützung willkommen!

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